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Je bunter umso besser

Ein Abend mit Henning Scherf

Henning Scherf
 

Etwas ungewöhnlich ist es schon, wenn Dr. Henning Scherf jeden Zuhörer im Publikum persönlich mit Handschlag begrüßt. Es ist unüblich – aber so ist er eben. Gleich zu Beginn des Abends baut er eine Beziehung zu den Zuhörern auf, ist nah an ihnen dran. Und so erzählt er dann auch sehr persönlich von seinem Leben im Alter und seiner Vorbereitung darauf.

Der ehemalige Bremer Bürgermeister ging vor sechs Jahren in den Ruhestand. Seitdem hat er mehr Zeit für Dinge, die ihm Freude machen. Er singt im Chor, hat mit der Malerei angefangen, schreibt Bücher, ist Vorsitzender des Vereins Pan Y Arte, macht noch vieles andere und gestaltet Abende wie diesen im Gästehaus Bad Bevensen der Fürst Donnersmarck-Stiftung.

Hier erzählt er, dass seine Frau und er schon im Alter von 50 Jahren überlegt haben, wie sie später leben wollen. Mit Freunden und Bekannten haben sie dann vor 24 Jahren mitten in Bremen eine Wohngemeinschaft mit verschiedenen Generationen gegründet, in der sie auch heute noch leben. Hier sind sie nicht allein, auch in schweren Zeiten unterstützen sich die 10 Bewohner. Henning Scherf erzählt davon, dass eine Mitbewohnerin schwer krank war und die anderen sich die Pflege geteilt haben. „Auch Männer können Pflegen lernen.“ Alle habe geholfen und das war mit 10 Menschen leichter, als wenn einer allein vor dieser Aufgabe steht.

Sicher muss man auch Konflikte austragen können, aber das lerne man im Miteinander. Die Frauen in der Wohngemeinschaft haben sich anfangs leichter damit getan als die Männer. Aber auch diese haben gelernt, Konflikte zu benennen und darüber zu reden. „Jeder Krach bietet auch die Gelegenheit, einen Neuanfang zu gestalten.“

Auf die Frage, ob solche Wohngemeinschaften in allen gesellschaftlichen Schichten denkbar sind, erzählt Henning Scherf von vielen Beispielen, die er erlebt hat. „Je bunter umso besser.“ Je verschiedener die Menschen sind, desto abwechslungsreicher sei das Leben in der Gemeinschaft.

Henning Scherf erzählt von seinem Leben im Alter, beantwortet die zahlreichen Fragen des Publikums und freut sich, wenn er mit den Zuhörern ins Gespräch kommt. Bei allem ist ihm aber eins besonders wichtig: „Ich will den Leuten ihr selbst organisiertes Isoliertsein aufbrechen. Überlegt euch rechtzeitig, wie und ob ihr mit anderen zusammen alt werden wollt.“ Er sagt, er schreibe seine Bücher, weil er das Resignative aufbrechen wolle. Man müsse manchmal Schritte wagen, auch wenn man nicht wisse, ob sie zum Erfolg führen.

 

Jubiläums - Fotowettbewerb

Ausschreibung Fotowettbewerb
 

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Informationen finden Sie hier:

 

Lüneburger Firmenlauf 2011

Firmenlauf Gästehaus Bad Bevensen Teamfoto mit Handybikefahrer - alle mit blauen Trikots
 

Zehn Mitarbeiter des Gästehauses Bad Bevensen bekannten Farbe und liefen am 24.06.2011 in blauen Trikots beim 4. Lüneburger Firmenlauf. Sie belegten mit einem Team einen Platz im ersten Drittel des Teilnehmerfeldes, Gratulation!

 

Preisverleihung auf der Reha Care

Pimp my Rolli

Die Redaktion von REHACARE.de sucht beim Wettbewerb „Pimp my Rolli“ auch dieses Jahr wieder den Rollstuhl mit dem witzigsten, kreativsten oder coolsten Design.

Die Preisverleihung findet auf der Reha Care (vom 21. bis 24.9.) in Düsseldorf statt. Einer der Preise ist ein Aufenthalt im Gästehaus Bad Bevensen der Fürst Donnersmarck-Stiftung.

 

"Meine Landpartie" mit NDR-Moderatorin Heike Götz

NDR-Moderatorin Heike Götz im Gästehaus
 

„Genau so sympathisch wie im Fernsehen…“
Heike Götz zu Gast im Gästehaus der Fürst Donnersmarck-Stiftung
 
Sie erzählt von Ihren Gesprächen mit „typischen Menschen auf dem Lande, die ihre Arbeit gern und mit Herz machen“ – Heike Götz, NDR-Moderatorin der „Landpartie“ ist zu Gast im Gästehaus Bad Bevensen der Fürst Donnersmarck-Stiftung. Und während sie spricht, hat man das Gefühl, sie selbst ist genau so ein Mensch, der seine Arbeit gern und vor allem mit Herz macht.
Für einen Abend war Heike Götz mit ihrem Programm „Meine Landpartie“ zu Gast in dem barrierefreien Hotel. Lebhaft und engagiert erzählt sie den gespannten Zuhörern von den Dreharbeiten zu der Fernsehsendung „Landpartie – Im Norden unterwegs“, die 12 mal im Jahr im Norddeutschen Rundfunk ausgestrahlt wird. Fast alle Gäste kennen die beliebte Moderatorin, die mit ihrem Fahrrad in Norddeutschland unterwegs ist und dort Menschen auf dem Lande und deren Arbeit vorstellt. Heike Götz spricht davon, dass es ihr und ihrem Fernsehteam wichtig ist, ein Bild vom Leben auf dem Lande und von landwirtschaftlichen Betrieben zu vermitteln, so wie es ist – sie hat ein positives Bild hiervon, mag die Menschen, mit denen sie redet, über die sie in ihren Fernsehsendungen berichtet. Man spürt in ihren Worten die Wärme, die sie den Menschen entgegen bringt.
Die Zuhörerinnen und Zuhörer im Gästehaus hören aufmerksam zu, wenn Heike Götz von den Dreharbeiten berichtet, wenn sie erzählt, dass sie für eine Sendung mit 11 Teammitgliedern 8 bis 10 Tage unterwegs ist und Filmaufnahmen gemacht werden. Dieselbe Zeit dauert dann noch mal die Bearbeitung des Filmmaterials bis eine Sendung „fertig“ ist.
Lebhaft liest Heike Götz dann auch Gespräche aus ihrem Buch „Meine Landpartie“ vor. Sie berichtet von Menschen, „die etwas machen, weil sie es gut und richtig finden“. Sie gibt einen Einblick in das Leben eines Fischers auf der Insel Poel und man hat bei ihrem Bericht das Gefühl, man sitzt mit im Boot, wenn sie mit dem Fischer und seiner Frau unterwegs ist.
Heike Götz beobachtet die Menschen genau, beschreibt sie und ihre Arbeit, dass die Zuhörer es sich lebhaft vorstellen können. Und mit derselben Aufmerksamkeit hört Heike Götz dann auch hin, wenn Michael Klopp, Leiter des Gästehauses, von der Woche der „Norddeutschen Landpartie“ in dem barrierefreien Hotel der Fürst Donnersmarck-Stiftung erzählt. Sie findet es interessant, dass die Hausgäste ein abwechslungsreiches Urlaubsprogramm erleben, ob es der Ausflug auf einen landwirtschaftlichen Milchviehbetrieb in Uelzen- Veerßen ist, eine kulinarische norddeutsche Landpartie mit typisch regionalem Essen oder die Besichtigung des Klosters in Medingen.
Dass Heike Götz eine Frau ist, die hinhört und für ihr Publikum da ist, können die Zuhörerinnen und Zuhörer im Anschluss an die Veranstaltung erfahren: Heike Götz nimmt sich viel Zeit, um ihre Bücher zu signieren. Viele Gäste nutzen die Gelegenheit, mit ihr ins Gespräch zu kommen und sind hinterher beeindruckt: „Die ist ja total nett und genau wie im Fernsehen so sympathisch.“
Zum Schluss bedankt sich Michael Klopp mit einem Blumenstrauß bei Heike Götz und das Publikum ist sich einig: „Das war ein richtig gelungener Abend.“

 

 

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Etwas zum Hören und Genießen

Hörbericht von der Lesung am 15.12.2011